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Deadly Instinct - Die Bestie aus dem All (Review)

von Rauche (19.11.2011)

Punkte:

1 (sehr schlecht) von 5 Punkten

Review:

Ein Mini-Meteorit vom Saturn schlägt auf dem Hof eines Bostoner Mädchencolleges ein. Dem Krater entsteigen eine hervorragend knapp bekleidete und panisch anmutende Schönheit, deren eine Gesichtshälfte durch den Aufschlag leider etwas lädiert ist, sowie ein Alien, das aussieht wie ein 2,50 Meter großer Gummi-Dino.
Dem Einschlagsloch wird durch die herbeigerufene Polizei keinerlei Bedeutung beigemessen. Nur Hausmeister Jack entdeckt bei seinen rudimentären Aufräumarbeiten ein paar funkelnde Meteoritensplitter, die er sogleich einsammelt, um sie als Talisman an Bändern den Studentinnen zu schenken - ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen wird.
Unterdessen legt Kunstlehrer Ashley das Blondchen Louise, eine seiner Studentinnen, flach. In Anbetracht der drakonischen Strafen, mit denen ein Lehrer-Schüler-Verhältnis geahndet wird, kann man erahnen, wie spitz der Herr Lehrer sein muss. Als das liebestolle Pärchen irgendwann den zähnefletschenden Mini-Godzilla entdeckt, glaubt ihnen natürlich keiner. Vielmehr macht der obercoole Inspektor Moore den Lehrer für die inzwischen vermissten Personen verantwortlich. Er beauftragt eine kleine Spezialeinheit, um den Uni-Keller zu untersuchen. Alsbald wird auch diese von unserem Monster stark dezimiert.
Dieser Godzilla-im-Kleinformat-Verschnitt ist für ein C-Movie ein handwerklich halbwegs solide gemachter Monsterhorror, der sich allerdings selbst zu ernst nimmt. Die hanebüchene Story, wirft so einige Fragen auf und die handvoll Darsteller agieren mit haarsträubenden Dialogen in schablonenhaften Rollen. Für eine angemessene Anzahl an Schauspielern fehlte offenbar das Geld, aber wenigstens einen zweiten Lehrer hätte man noch irgendwie hinzaubern können. So wird das ganze College-Ambiente noch nicht einmal zum Teil glaubwürdig. Es fließt wenig Blut und auch ansonsten wurden die Effekte aufgrund des Budgets sparsam eingesetzt - haarsträubende Peinlichkeiten in diesem Bereich bleiben dem Zuschauer so weitestgehend erspart. Ein Pluspunkt gibt es für den ungezügelten Blick in die Frauen-Umkleide - und das ist auch so ziemlich das einzige, was bei dem Werk im Gedächtnis bleibt. Der Rest ist schnell vergessen und so ist "Deadly Insinct - Die Bestie aus dem All" auch für hartgesottene Fans von Billig-Filmen nur bedingt empfehlenswert.